Bayern

Die Tassilo-Linde bei Wessobrunn

Herzog Tassilo III. liebte die Jagd. Er war der letzte bayrische Herzog aus dem Geschlecht der Agilofinger und ein Vetter Karls des Großen. Zahlreiche Klostergründungen gehen auf sein Wirken zurück, darunter so klingende Namen wie Frauenchiemsee. Und so will es die Legende, dass er auch für die Gründung des Klosters von Wessobrunn verantwortlich ist, auch…

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Im Wiesfilz – irdische Tiefen neben lichten Höhen

Die Wieskirche – Bayerns wohl berühmtester Sakralbau – steht nicht umsonst in einer magischen Landschaft. Doch davon an anderer Stelle mehr, denn was die Touristengruppen, die im Viertelstundentakt von Autobussen ausgespuckt werden, sicherlich versäumen, liegt nur einen Steinwurf von diesem Ort der Walfahrt entfernt: das Wiesfilz. Es handelt sich um ein Moorgebiet, eingerahmt von Wald,…

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Hügelgräber bei Münsing

Die Gegend um den Starnberger See ist reich gesegnet mit vor- und frühgeschichtlichen Denkmälern, denn schon früh haben sich Menschen von dieser wunderbaren Landschaft angezogen gefühlt. Während das Westufer mit seinen prominenten Villen und begehrten Ausflugszielen wie Possenhofen, Tutzing und Bernried glänzt, sind die Stätten des Ostufers eher unbekannt geblieben, obgleich sie nicht minder eindrucksvoll…

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Der Eibenwald bei Paterzell

Irgendwo im Pfaffenwinkel ganz in der Nähe des beschaulichen Ortes Paterzell finden wir ein einzigartiges Stück Natur: einen Wald aus Eiben. Zwischen Buchen, Fichten und Tannen, die ihre Kronen in schwindelerregende Höhen strecken, wachsen über 2000 alte Eiben – so viele wie nirgendwo sonst in Deutschland.

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Die Orakelquelle des St. Moritz

Nein – St. Moritz liegt nicht nur im Engadin, sondern auch am Rande der Fränkischen Schweiz, unweit der Ortschaft Leutenbach. Und dieses eher unbekannte Fleckchen Erde in der Fränkischen Schweiz birgt eine Besonderheit: Nur wenige Schritte vom Parkplatz entfernt hören wir es schon plätschern – das Orakelbrünnlein des Heiligen Moritz. Hinter den Gittern einer weiß…

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Die Tanzlinde zu Effeltrich

Wenn ich auf die uralte Sommerlinde auf dem Dorfplatz in Effeltrich blicke, kommt mir ein Gedicht des fränkisches Dichters Friedrich Schnack (1888 – 1977) in den Sinn, das, wie mir scheint, nur im Angesicht dieses Baumriesen entstanden sein kann: Unter deinem mächtigen Gestühle überfällt mich ahnungslose Kühle, Strömt mich an des Sommers Atemstoß, Und ich…

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